Liebe PR-Agenturen,

Wenn sie ihren Job, für ihren Kunden einen qualifizierten Verteiler zu erarbeiten, nicht machen wollen, und dadurch lieber Leute wie mich mit Meldungen von F…. (Unterhaltungselektronik) oder G…. (… was auch immer, jedenfalls nicht Security) spammen, passiert folgendes:

  • Vielleicht:
    Ich schlage ihren Kunden “pro-aktiv” und ein ganz klein bisschen gereizt alternative PR-Agenturen vor, die ihren Job richtig machen. Agenturen, die sich überlegen, wo eine Info auf relevante Empfänger stößt und wo nicht. Agenturen, die ihre Verteiler nicht von Praktisklaven recherchieren lassen. (Zugegeben, letzteres wird evtl. schwer.)
  • Ganz sicher:
    Um mich davor zu schützen, für mich irrelevantes Zeug weiterhin mühsam aussortieren zu müssen (etwas, wofür eigentlich sie bezahlt werden), filtere ich einfach ihre Agentur komplett. Das hat zur Folge, dass mich niemals wieder etwas aus ihrem Hause erreicht; auch dann nicht, wenn eine für mich relevante Info dabei wäre. Schade eigentlich; aber es muss sie natürlich nicht stören, denn ich bin ja nur ein Nörgler und als solcher unwichtig. (Allerdings bin ich gewiss nicht der einzige.)

Herzliche Grüße
Redaktion Scareware.de

PS: Nein, es sind nicht alle PR-Agenturen schlecht! – Was ja ein Grund dafür ist, warum ich Alternativen empfehlen kann … (zur Not meinen pr-o-matic.de).

Andreas Winterer

Andreas Winterer ist Journalist, Buchautor und Blogger und beschäftigt sich seit 1992 mit Sicherheitsthemen. Auf unsicherheitsblog.de will er digitale Aufklärung zu Sicherheitsthemen bieten – auf dem Niveau 'normaler Nutzer' und ohne falsche Paranoia. Auf der Nachbarseite passwortbibel.de geht's um Passwörter. Bitte kaufen Sie eines seiner Bücher.

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2 Antworten

  1. Jörg sagt:

    Tja, ich weiß es auch nicht. Ich hatte ja mal erwähnt, dass auch ich Filter einsetze und alles nach spamsammler@.de umleite, von wo aus eine eindeutige Nachricht als Autoreply kommt, dass ich NIEMALS von einem Spammer oder einem spammenden Unternehmen etwas kaufen werde. Ich würde es noch nicht einmal geschenkt nehmen, so sauer und genervt bin ich (unter anderem landete selbst Conrad Elektronik auf meiner Liste der “hier kaufe ich nie wieder” Firmen).
    Doch scheinbar interessiert die Firmen noch nicht einmal das Feedback auf ihre “Newsletter”, denn es wird (trotz meiner eindeutigen Autoreply-Absagen) munter weiter gesendet. Ein Gesetz zur automatischen Auswertung der Replys könnte hier schon einmal weiter helfen – zu mindestens in Deutschland.
    Auch eine Pest ist die Firma “Global Contact” oder “Supercomm Marketing”. Einmal ein Häkchen gesetzt bei “Partnerunternehmen dürfen mir ebenfalls Mails zusenden” sorgt dafür, dass scheinbar alle Unternehmen befreundet sind. Glücklicherweise jeweils immer nur auf meine Honeypot Mailadressen.
    Gut, dass einige Politiker mit ihrer permanenten (und ebenso nervigen wie sogar verfassungsfeindlichen) Forderung zur permanenten, globalen Totalüberwachung dem dann ein Ende setzen könnten …
    Ach, ne. Das dient ja nicht unserem Schutz, sondern nur unserer Überwachung.

    • Andreas sagt:

      Wenn uns Totalüberwachung nützen würde, würde man sie wieder abschaffen. Oder ein Unternehmen könnte sich, analog zu CO2, freikaufen, indem es für jedes verschickte Spam-Byte ein sinnvolles Byte hostet…