avast! Browser Cleanup: Plugins und Erweiterungen kicken

Wozu braucht man das überhaupt? Eigentlich gar nicht, denn Sie können in jedem der drei unterstützten Browser die Plugins selbst verwalten und ggfs. abschalten:

  • Internet Explorer: Zahnrad-Symbol, Menübefehl Add-ons verwalten, hier dann die einzelnen Bereiche (vor allem Symbolleisten und Erweiterungen) durchackern
  • Firefox: Firefox-Menü, Add-ons, hier dann die einzelnen Bereiche (vor allem Erweiterungen und Plugins) durchackern
  • Chrome: chrome://extensions aufrufen oder Menübalken, Einstellungen, Erweiterungen

Doch avast! Browser Cleanup informiert uns, welche Erweiterungen, Add-ons und Plugins “schlechteBewertungen” haben. Eine solche Bewertung ist naturgemäß fragwürdig, wenn ihre Quelle nicht transparent offengelegt wird. Wen das nicht stört:

Das bemängelte Plugin “PDF Download” ist nicht etwa Malware, es wird bei Mozilla nur einfach schlecht geratet.

Ich habe naturgemäß keine schädlichen Toolbars installiert, aber bei typischen Kidnappern sollte das Tool schon helfen.

Homepage und Standard-Suchanbieter zurücksetzen

Nützlich auch die Zurücksetzen-Funktion: Einfach auf Einstellungen zurücksetzen klicken, bei jedem Browser einzeln, und es werden jeweils die Standardeinstellungen für Homepage und Standard-Suchanbieter wieder hergestellt, praktisch bei Toolbars, die einen “entführt” haben:

Wer, wie ich, mehr Plugins hat, als angezeigt werden: Es liegt an dieser Einstellung unten (nur bei den drei Browsern sichtbar, nicht auf der Hauptseite):

Schaltet man das ab, sieht man alle.

Andreas Winterer

Andreas Winterer ist Journalist, Buchautor und Blogger und beschäftigt sich seit 1992 mit Sicherheitsthemen. Auf unsicherheitsblog.de will er digitale Aufklärung zu Sicherheitsthemen bieten – auf dem Niveau 'normaler Nutzer' und ohne falsche Paranoia. Auf der Nachbarseite passwortbibel.de geht's um Passwörter. Bitte kaufen Sie eines seiner Bücher.

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