Website Malware Check mit website-klinik.de

Einfach zu nutzen ist es:

  • Rufen Sie die Website website-klinik.de auf
  • Geben Sie die fragliche Domain / Webadresse ein, etwa unsicherheitsblog.de
  • Klicken Sie auf Scan Website

Der Website Malware Check von website-klinik.de befragt daraufhin verschiedene Dienste und gibt deren Ergebnisse kompakt aus.

Beispiel negativ = die Seite ist sauber:

Website Malware Check mit website-klinik

Beispiel positiv = die Seite ist infiziert:

Website Malware Check mit website-klinik

Was taugt der Website Malware Check mit website-klinik.de?

  • Was ist der Hintergrund? Die Website-Klinik ist sichtlich das Werbeprojekt einer Internetagentur. Sie ruft als Metadienst verschiedene andere Dienste ab, die auch manuell einzeln abrufbar wären, und gibt deren Ergebnisse kompakt aus. Der Nutzen für die Betreiber besteht darin, im Falle eine Infektion dem Website-Scannenden die Dienstleistung einer manuellen Beseitigung anzubieten.
  • Wie zuverlässig ist der Test? Kommt drauf an, was Sie verlangen. Sagen wir es so: Wenn der Test rot ausfällt, also Malware gemeldet wird, dann sollten Sie die betreffende Seite lieber meiden - sicherheitshalber. Wenn der Test grün ausfällt, also angeblich alles in Ordnung ist, dann können Sie diesem Ergebnis eher NICHT trauen. Denn:

Viele Webseiten, die Malware zum Download anbieten - etwa versteckt in Cracks, Serialnumber und Key-Generatoren, leiten den Browser der Nutzer für den Download auf anderen Webseiten um. Das heißt, die Website, die man scheinbar benutzt, ist "sauber", doch die Malware wird dann eben zum Zeitpunkt des Downloads von woanders geholt.

Wozu taugt das ganze denn dann?
Man kann zum Beispiel sehen, ob jemand auf die eigenen Webseiten etwas geschmuggelt hat und die eigenen Webseiten daraufhin irgendwo in einer Malware-Liste aufgetaucht sind. Denn nicht anderes macht das Tool: Es sieht nach, ob die genannte Adresse auf einer der einschlägigen Listen verzeichnet ist. Die Agentur bietet in solchen Fällen auch die Möglichkeit, sich von diesen Listen wieder entfernen zu lassen, was ratsam ist.

Andreas Winterer

Andreas Winterer ist Journalist, Buchautor und Blogger und beschäftigt sich seit 1992 mit Sicherheitsthemen. Auf unsicherheitsblog.de will er digitale Aufklärung zu Sicherheitsthemen bieten – auf dem Niveau 'normaler Nutzer' und ohne falsche Paranoia. Auf der Nachbarseite passwortbibel.de geht's um Passwörter. Bitte kaufen Sie eines seiner Bücher.

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1 Antwort

  1. Carsten sagt:

    Servus Andreas,

    vielen Dank für deinen Test und die gute Übersicht.

    Eine kleine Korrektur hätte ich jedoch: Wir prüfen nicht nur gegen Blacklists, sondern lassen auch tatsächlich auch die Ausgabe scannen. Entsprechende Beispiele kann ich bei Bedarf natürlich gerne zur Verfügung stellen.

    Richtig ist aber auch, dass leider nicht alles zu 100% über den Onlinescan erwischt werden kann. Denn wenn die Logik der Malware beispielsweise Referrer abgefragt, oder sonstige "stochastische" Algos, dann können wir das natürlich nicht alles simulieren... Da hilft dann wirklich nur ein serverseitige Scan.

    Schöne Grüße
    Carsten