Exploit Pack

Natürlich ist Exploit Pack nicht das einzige Tool seiner Art. Krebs zum Beispiel stellt immer wieder verschiedene Exploit Kits aller Art vor. Mit ihnen lassen sich Exploits finden und ausnutzen. Aber dieses hier kommt halt gleich mit schönen Videos, die auch Laien mit einigermaßen gutem Englisch zeigen, wie so ein Werkzeug prinzipiell eingesetzt wird und welches Gefährdungspotential dadurch von Personen mit wenig Know-how ausgehen kann. Wer mehr sehen will: Entwickler Juan Sacco hat auch  einen YouTube-Channel und natürlich eine Facebook-Seite. Wer sich in das Thema oberflächlich einlesen möchte, dem empfehle ich dies (deutsch), dies und das (englisch).

Vorsicht: Sich kostenpflichtige Exploit-Packs über Filehoster zu ziehen,
nur um nicht zahlen zu müssen, ist meist eine schlechte Idee...

Andreas Winterer

Andreas Winterer ist Journalist, Buchautor und Blogger und beschäftigt sich seit 1992 mit Sicherheitsthemen. Auf unsicherheitsblog.de will er digitale Aufklärung zu Sicherheitsthemen bieten – auf dem Niveau 'normaler Nutzer' und ohne falsche Paranoia. Auf der Nachbarseite passwortbibel.de geht's um Passwörter. Bitte kaufen Sie eines seiner Bücher.

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2 Antworten

  1. Ben sagt:

    Kann man eine grobe Aussage machen, wie gut man sich gegen solche simplen Angriffe mit Fertigprodukten schützen kann z.B. durch ein sauber gepatchtes System und die übliche Sicherheitssoftware?

    • Andreas sagt:

      Grob: Mittelgut.

      Dadurch, dass Exploits für dieses Tool erst mal zu Angriffen umgearbeitet werden müssen, sind Patches eine gute Maßnahme. Aber eigentlich die einzige.

      Denn dadurch, dass diese Packs prinzipiell - je nach Tool anders - auch individuell verschlüsselte Trojaner erzeugen können, helfen Scanner wenig, auch wenn sie theoretisch fallabhängig auch ein Pack an seiner Signatur erkennen könnten.