MEGA, der fragwürdige 50-GB-Cloudspeicher

Andreas Winterer

Andreas Winterer ist Journalist, Buchautor und Blogger und beschäftigt sich seit 1992 mit Sicherheitsthemen. Auf "unsicherheitsblog.de" will er digitale Aufklärung zu Sicherheitsthemen bieten, und zwar auf dem Niveau normaler Nutzer.

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3 Responses

  1. Jörg says:

    Well, yes. Ich als einer der Verfechter von "never-ever-cloud" habe inzwischen dann doch einen kleinen SkyDrive Account. Erstens, weil man nie "nie" sagen sollte und sich "aus Prinzip" irgendetwas so verschließt dass man sich noch nicht einmal (kritisch?) damit auseinander setzt, zum Zweiten: das Dingen ist echt praktisch!

    So wie "die Dosis macht das Gift" kann man ja auch durchaus Cloud nutzen ohne gleich blank ziehen zu müssen. So haben z. B. Rezepte den Weg in die Cloud gefunden. Erreicht mich im Büro die Nachricht "du, ich kann heute nicht kochen" werfe ich einen schnellen Blick in meine Cloud-Lieblingsrezeptsammlung, mache pünktlich Feierabend, gehe einkaufen und bereite Gemüse und Fleisch selber ein delikates Ende.
    Außerdem sind meine Motorradtouren und sonstige ausgewählte Ausflugsziele in der Cloud. So kann ich im Urlaub, im Hotel, am Wochenende selbst von Gott-weiß-woher mal einen Blick reinwerfen, wo ich in der jeweils aktuellen Gegend denn was für Ziele habe.

    Beides enthält keine wirklich persönlichen Informationen und ist daher ideal geeignet um ein wenig mit dem Cloud-Gedöns zu testen, nebenbei hat es auch noch einen nützlichen Nebeneffekt.

    Egal wie positiv der Test jedoch auch Ausfallen wird, ein Backup meiner Steuer, meiner Versicherungsdaten oder meiner Passwörter wird sicherlich nie nicht in der Cloud landen, auch nicht verschlüsselt.

    • Andreas says:

      Kann ich nachvollziehen, tue ich auch nicht. Für mich ist es eine Freeware- und PDF-Ablage, die ich immer parat habe. Und MEGA taugt einfach für gar nichts. Außer Raubkopien halt.

  2. NoName says:

    Teilweise falsch. Der Teil hinter der Raute (#) wird nicht über die TCP-Verbindung (in dem Fall HTTP) mitgesendet, so kann der ISP von diesem Teil auch nichts mitbekommen. Dieser ist ein sog. Fragmentbezeichner (http://en.wikipedia.org/wiki/Fragment_identifier).